RDSS

Rayflate Kabel­schutz­rohr­ab­dich­tun­gen
Daten­blatt

Rayflate Kabel­schutz­rohr­ab­dich­tun­gen

Unzu­rei­chend abge­dich­tete Kabel­ka­näle sind oft die Ursa­che für über­flu­tete Kabel­bö­den in Unter­sta­tio­nen und Schäch­ten. Die damit auftre­tende Luft­feuch­tig­keit und Durch­feuch­tung von Funda­men­ten führen zu einer beschleu­nig­ten Alte­rung von Gebäu­de­tei­len und erhöh­ter Korro­sion bei den Schaltanlagen-Komponenten. Vor Wartungs- oder Erwei­te­rungs­ar­bei­ten müssen betrof­fene Räume meist trocken­ge­legt und gerei­nigt werden. Mit der Rayflate-Technologie steht nun ein einfach anzu­wen­den­des und zuver­läs­si­ges Produkt zur dauer­haf­ten Abdich­tung von Kabel­ka­nä­len und Rohr­durch­füh­run­gen zur Verfü­gung. Die Rayflate-Kabelschutzrohrabdichtung wurde spezi­ell für die Abdich­tung von Ener­gie­ka­beln in Kunststoff‑, Metall- und Zement­roh­ren entwickelt.

Sauber in der Anwen­dung — schnell und einfach zu installieren

Das Rayflate-System besteht aus einem flexi­blen Kunst­stoff­la­mi­nat­beu­tel, der beid­sei­tig mit Dicht­mass­e­strei­fen beschich­tet ist. Nach Bestrei­chen der Dicht­mass­e­strei­fen mit Gleit­mit­tel wird das Rayflate-Abdichtelement einfach um das Kabel gewi­ckelt und in das Rohr gescho­ben. Mit der hand­li­chen Füll­vor­rich­tung wird der Beutel mit einem Gasdruck von 3 bar gefüllt, so dass die Dicht­masse an die Innen­seite des Rohres wie auch an den Kabel­man­tel gepresst wird. Nach Entfer­nen des Füll­schlau­ches verhin­dert das auto­ma­ti­sche Gel-Ventil-System Druck­ver­luste. Die gesamte Instal­la­tion nimmt selbst bei beeng­ten Raum­ver­hält­nis­sen nur wenige Minu­ten in Anspruch.

Prüfun­gen

Die Wasser- und Gasdicht­heit wurde unter einem anste­hen­den Druck von mindes­tens 0,3 bar bei Belas­tun­gen der Kabel mit Vibra­tion, Biegung, Torsion, Zug und Schub durch­ge­führt. Weiter­hin wurde die Chemikalien- und Bakte­ri­en­be­stän­dig­keit geprüft. In Anleh­nung an VDE 0278 Teil 1 wurden Last­wech­sel­prü­fun­gen mit Leiter­tem­pe­ra­tu­ren von 90°C durch­ge­führt. Mittels Messung und Berech­nung der Diffu­si­ons­rate wurde eine durch­schnitt­li­che Lebens­dauer von mindes­tens 30 Jahren ermit­telt. Das Abdicht­ver­hal­ten nach 30 Jahren wurde durch Dich­tig­keits­prü­fun­gen mit redu­zier­tem Innen­druck simu­liert und bestä­tigt. Der Prüf­be­richt PPR 1126 DE ist auf Anfrage erhältlich.